Psychotherapie Ilse Baumann – Carl R. Rogers

Carl R. Rogers gilt als Begründer der klientenzentrierten Gesprächstherapie, der wichtigsten Methode meiner therapeutischen Arbeit in Eisenstadt und Mattersburg.

Carl. R. Rogers

Carl R. Rogers wurde in einem Vorort von Chicago geboren. Er studierte Geschichte, Theologie und Klinische Psychologie und arbeitete als Erziehungsberater in der psychoanalytisch orientierten "Child Guidance Clinic" von Rochester. Maßgeblich für seinen späteren Werdegang wurde zudem der Psychoanalytiker Otto Rank, der die Faktoren Willen und Kreativität in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte. Von Rank beeinflusst, beschäftigte Rogers sich mit der Beziehungstherapie und entwickelte später den Ansatz der klientenzentrierten Psychotherapie als neue klinisch-psychologische Forschungsrichtung.

Das Wisconsin-Projekt

Um 1960 startete Rogers das Wisconsin-Projekt zur klientenzentrierten Psychotherapie mit psychotischen Menschen. Der klientenzentrierte Ansatz beeinflusste Encountergruppen (Selbsterfahrungsgruppen), den schülerzentrierten Unterricht und interkulturelle Großgruppen. Auf der Suche nach der "Freiheit des Lernens" und seiner eigenen "Philosophie des Lebens" wandte er sich im späteren Leben von öffentlichen Institutionen ab und arbeitete am freien "Center for Studies for the Person" in La Jolla, Kalifornien. In seinen letzten Lebensjahren engagierte er sich stark in der Friedensarbeit und wurde sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.


Nähere Informationen zu seinem therapeutischen Ansatz und seinem Werdegang gebe ich Ihnen gerne in meiner Praxis in Eisenstadt oder Mattersburg.